Ausstellungen

Foto-Ausstellung

Friedliche Gesellschaften stellen sich vor.
Oder: Wie es sich in Mutterländern lebt.
Matriarchatskongress & Fest in Jena 2017

mit Fotos von Bettina Melzer

Im Zeitraum vom 21.02. – 20.03.2018 können Sie die Fotoausstellung mit Fotos von Bettina Melzer zum Matriarchatskongress und Fest in Jena 2017 im Historischen Rathaus Jena, Markt 1 sehen.

Die Vernissage wird am Mittwoch, dem 21.02.2018, ab 18:00 Uhr mit einem Rückblick auf den Kongress, mit Tänzen, Liedern und einem Blick in die Zukunft die Ausstellung eröffnen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Zur Finissage am Samstag, dem 17.03.2018, können Sie 19:30 Uhr die Premiere des Films „Matriarchale Menschen schauen auf uns“, Teil 3 der Trilogie „Matriarchate weltweit“, & die Frauen von MatriaVal e. V. sehen!

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 Diese Ausstellung ist in Kooperation mit Conny Bartlau, der Gleichstellungsbeauftragen der Stadt Jena, entstanden.

Erdmalerei
Ausstellung der Künstlerin Barbara Beer

10.03.2018 bis September 201ß
Vernissage 10.03.2018

Ausstellung Erdmalerei

Erdmalerei bezeichnet nicht nur die Erden und Naturmaterialien, die Barbara Beer in vielen ihrer Bilder verarbeitet. Erdmalerei ist für die Künstlerin auch der Begriff, mit dem sie ihr
künstlerisches Schaffen insgesamt beschreibt. Ihr Anliegen ist, die vielfältigen Wandlungsprozesse, denen alles Lebendige und die Natur unterworfen sind, in ihren Bildern zu erfassen und auszudrücken.
Gern greift sie dabei auf uralte matriarchale Symbole zurück. Sie schafft damit eine Rückverbindung zu diesem urweiblichen Ausdruck von Werden, Wachsen, Vergehen und Erneuerung des Lebens. Dadurch verwurzelt sie sich selbst, Frauen insgesamt und weibliche Geschichte nicht nur in der Natur und in der Erde, sondern auch in einer weiblich geprägten Kulturgeschichte der Menschheit.
Ihre Kunst drückt Verbundenheit aus und stellt Verbindungen her: Verbindungen jeder Einzelnen mit sich selbst, ihrem Körper, ihrer Weiblichkeit, ihrer einzigartigen Individualität. Aber sie lässt uns auch Verbundenheit erfahren mit anderen Frauen, in Gegenwart, Vergangenheit und Urzeit. Barbara Beer zeigt in ihren Bildern weibliche Geschichte und
Erfahrungen weiblicher Identität. Nicht nur die individuelle Ebene, die ihr als Psychotherapeutin vertraut ist, sondern auch ihre feministische Haltung und
archäologisch urgeschichtliches Wissen gehen in ihren Werken eine Symbiose ein.
Unter Farbschichten und Erdschichten finden sich Gefühlsschichten, Bewusstseinsschichten und Sinnschichten. Auch Zeitschichten, Lagen von Frauengeschichte und Frauengeschichten, ihre eigene und die kollektiven, Menschheitsgeschichten und Urgeschichte. Und weil die Bilder all diese Ebenen haben, können sie verschiedenste Aspekte in uns ansprechen, sie hervorlocken, sichtbar und erfahrbar machen und Erinnerung wecken.

Die 13 Clanmütter
Ausstellung der Künstlerin Cordula Nitschke

Infoabend: 05.01.2018 | 18:00 – 19:30 Uhr
Tagesworkshop archetypisches Wissen der 13 Clanmütter: 06.01.2018 | 10:00 – 17:30 Uhr

Der Bilderzyklus „13 Clanmütter“ der Weimarer Künstlerin Cordula Nitschke ist inspiriert durch das Buch „The Original 13 Clan Mothers“ der US-Autorin Jamie Sams, erschienen
1993 bei Harper Collins Publishers. Die Buchautorin beschreibt in 13 Geschichten
schamanische Weisheiten aus den schwarzen Hütten der Medizinfrauen Mittel und
Nordamerikas, die uns gehütetes weibliches Erfahrungswissen vermitteln – Weisheiten, die uns jenseits der Grenzen von Zeit und Kultur berühren und inspirieren, weil sie archetypische Kräfte und Lebenszyklen beschreiben und achten.
In den Bildern von Cordula Nitschke finden sich diese Weisheitsgeschichten in verschiedenen Facetten wieder: Grafisches, Illustratives, Realistisches und Naturalistisches ist in den Gestalten der Clanmütter zu finden… Eine Einladung,
mit anderen Augen zu schauen.
In den Erzählungen „13 Clanmütter“ von Jami Sams wird ein uraltes weibliches
Wissen von Heilung und friedlichem Zusammenleben in Form von Weisheitsgeschichten
dargestellt, dass durch seine zeitlose Präsenz sehr beeindruckend ist.

die die Wahrheit wägtDie die Wahrheit wägt
Die Beschützerin der Sanftmütigen
wägt die Wahrheit, macht sichtbar für alle
das Göttliche Gesetz, die Suche nach Balance,
und setzt den Geist frei.
Und hier, mitten im Chaos
irdischer Prüfungen steht sie,
bereit, Recht zu sprechen
mit Erbarmen in ihren Händen.
Sie antwortet, wenn die Lüge
ihr zerstörerisches Gesicht der Gier
und Hass des Menschen zeigt,
Streit von Glauben und Rassen säend.
Hüterin der Gesetze des Großen Geheimnisses,
dessen Wegweiser wir suchen,
mögen wir die Einheit der Wahrheit
akzeptieren, die durch dich zu uns spricht.

 

“Frauennamen für Jenas Straßen”

Ausstellungsflyer TOWANDA

Straßennamen sind Teil der Erinnerung und des Gedächtnisses einer Stadt, denn sie sind oftmals mit ihrer Geschichte oder ihren besonderen geographischen Gegebenheiten verknüpt. Um besondere historische Frauenpersönlichkeiten aus dem kollektiven kulturellen Gedächtnis unserer Stadt sichtbar zu machen und Frauen heute ein positives Identifikationsangebot zu unterbreiten, haben wir die Ausstellung “Frauennamen für Jenas Straßen” geschaffen. In dieser stellen wir 13 bedeutende Frauenpersönlichkeiten vor und schlagen diese Frauen für Straßenneubenennungen vor. Sie waren Politikerinnen, Frauenrechtlerinnen, Pazifistinnen und Widerstandskämpferinnen, Künstlerinnen, Schriftstellerinnen, Wissenschaftlerinnen und Mäzeninnen, aber vor allem waren sie mutige Vorreiterinnen, die unsere Stadt aktiv und nachhaltig geprägt haben.

Die Broschüre im pdf-Format finden Sie hier. Die gedruckte Broschüre können Sie  sich gegen 2,-€ Schutzgebühr auch im Frauenzentrum mitnehmen oder gegen zusätzliche 2,-€ Versandkosten zu sich nach Hause schicken lassen.

Weitere Informationen zum Frauenstraßennamenprojekt finden Sie hier.

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Das Frauenzentrum TOWANDA bietet (Hobby-)Künstlerinnen die Möglichkeit, ihre Werke in unserem Veranstaltungsraum öffentlich auszustellen: Fotos, Collagen, Zeichnungen, Gemälde u. a. m.